Chancen checken

Initiativbewerbung telefonisch vorbereiten

Bei einem Bewerbungsgespräch am Telefon ist es wichtig, einen sympathischen Eindruck zu machen. Foto: Kaspersky

11.06.2020

Wer eine sogenannte Initiativbewerbung (ohne Ausschreibung über Portale oder Stellenanzeigen) absenden möchte, sollte zunächst ein Telefongespräch mit einem Personalentscheider führen, um zu klären, ob Bedarf an Mitarbeitern besteht oder der Betrieb bereit ist, auszubilden.

Auch ein unverbindliches Gespräch gelingt durch Vorbereitung besser: Zuerst den Namen und den Grund des Anrufs nennen ist wichtig. Zentrale Punkte sind: Was möchte ich erfahren? Was will ich Gesprächspartnern vermitteln? Ein Lächeln während des Sprechens lässt die Stimme auch bei Aufregung angenehm klingen. Man sollte mindestens zwei gute Gründe parat haben, warum ausgerechnet dieses Unternehmen für die Bewerbung interessant ist. Meistens wollen mögliche Arbeitgeber vorab Unterlagen der Bewerberinnen oder Bewerber einsehen und erst dann entscheiden, ob sich ein Gespräch aus ihrer Sicht lohnt oder nicht. Auch die Frage, ob die Bewerbungsunterlagen per E-Mail oder per Post übersendet oder sogar persönlich überbracht werden sollen, wird jetzt geklärt. Vielleicht zeigt sich das Unternehmen auch interessiert und bietet schon während des Telefonats einen Gesprächstermin an. Bekommt man diese Chance, nimmt man alle erforderlichen Dokumente zur Vorstellung mit. Besteht allerdings derzeit kein Bedarf, hat man durch den Anruf die Kosten für eine Bewerbungsmappe oder den Aufwand für die E-Mail gespart. Auch wenn ein Gesprächspartner signalisiert, derzeit keinen Bedarf zu haben, aber die Unterlagen „für einen späteren Zeitpunkt“ anfordert, kann das ein gutes Zeichen sein. (lps/Cb)