Dach mit System entwässern

In der Praxis haben sich Dachentwässerungssysteme aus Zink bewährt

Ein Dachentwässerungssystem aus Zink sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch langlebig. Foto: Rheinzink/txn

10.06.2020

Das Dach des Eigenheims muss Wind und Wetter zu jeder Jahreszeit standhalten – und dabei Niederschläge zuverlässig ableiten. Denn wenn Regen nicht wie geplant abläuft, sind gravierende Bauschäden vorprogrammiert. Eine passgenaue und dauerhaft funktionssichere Dachentwässerung ist deswegen besonders wichtig. Damit Rinnen und Rohre den Belastungen dauerhaft trotzen, ist das Material besonders wichtig. In der Praxis haben sich Dachentwässerungssysteme aus Zink bewährt. Denn das recycelbare Naturmaterial kombiniert optisch hochwertige Wirkung mit sicherer Funktion und beeindruckender Langlebigkeit. Verantwortlich dafür ist die natürlich entstehende Patina, die das Metall schützt und sogar mögliche Kratzer im Laufe der Zeit wieder verschwinden lässt. Auch aus ökologischer Sicht ist der Baustoff empfehlenswert: Zink ist am Ende seiner Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten vollständig recycelbar.

Wer Regenwasser über eine Zinkdachfläche abführt und versickern lässt oder das Wasser sammelt, um es für die Gartenbewässerung zu nutzen, muss sich um die Umwelt keine Sorgen machen. Denn das Metall kommt ohnehin überall in der Natur vor - und das ist auch gut so, denn Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente und an vielen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Selbst wenn Zink durch die Nutzung im Laufe der Jahrzehnte ausgewaschen wird, ist dies unproblematisch. (txn)

Das Dach dämmen und Steuern sparen

Mineralwolle aus natürlichen und wiederverwendbaren Ressourcen sorgt für effiziente und funktionssichere Lösung
 

Für die Wärmedämmung des Steildachs gibt es seit 2020 einen Steuerbonus. Wer Mineralwolle aus nachwachsenden Rohstoffen dafür verwendet, profitiert zudem von einem gesunden Wohnklima. Foto: Ursa/txn
Für die Wärmedämmung des Steildachs gibt es seit 2020 einen Steuerbonus. Wer Mineralwolle aus nachwachsenden Rohstoffen dafür verwendet, profitiert zudem von einem gesunden Wohnklima. Foto: Ursa/txn

Rund 10,5 Millionen Dächer benötigen in Deutschland eine energetische Sanierung, schätzt das Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW).

Eine fachgerechte Dämmung des Steildachs mit Mineralwolle hilft, bis zu 30 Prozent Energie einzusparen und die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Der finanzielle Aufwand zahlt sich nicht nur ökologisch aus – zumal Hausbesitzer seit Jahresbeginn bis zu 20 Prozent der Kosten für die Dachdämmung über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuer absetzen können. Auch Ausgaben für die Energieberatung gelten künftig als Aufwendungen für energetische Maßnahmen. Hier lassen sich sogar bis zu 50 Prozent der Kosten von der Steuerschuld abziehen. Für eine möglichst effiziente und funktionssichere Dämmung empfiehlt sich Mineralwolle. Der bewährte Dämmstoff besteht aus natürlichen und wiederverwertbaren Ressourcen sowie einem Bindemittel auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Frei von Formaldehyd, verbindet die Mineralwolle hohe Energieeffizienz mit gesundem Wohnklima. Meist wird das Material von der Innenseite zwischen die Dachsparren geklemmt. Die Höhe der Sparren gibt dabei die Dicke des Dämmstoffs vor.

Bei Neueindeckung empfiehlt sich Dämmung von außen

Wenn diese nicht ausreicht, um die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen, wird im Anschluss raumseitig eine Untersparrendämmung angebracht. Sollte im Rahmen der Sanierung eine Neueindeckung des Daches stattfinden, empfiehlt sich die Dämmung auf den Sparren von der Außenseite. (txn)