Eine gemütliche Wohlfühloase schaffen

Wintergärten ansprechend gestalten

Pflanzen bringen die Natur in den Wintergarten. Foto: Hans/pixelio.de

10.06.2020

Ein Wintergarten, so sagt man, spiegelt den Charakter seines Besitzers wider. Er bietet idealen Raum, um Pflanzen überwintern und die Seele baumeln zu lassen. Einst galt ein Wintergarten als Symbol des Wohlstands, heutzutage als gemütliche Ruhezone für Entspannung und Rückzug.

Ein Traum ist hier für viele ein Kaminofen. Im Winter ist er nicht nur gemütlich, sondern zeitgleich die ideale Heizung. Passend sind unter anderem Bioethanol-Kamine, da diese weder Rauch noch Ruß produzieren und keine übermäßige Hitze entstehen lassen. Auf einem davorstehenden urigen Sessel wird jeder kalte Winterabend zur Wohlfühlzeit. Um seinen Wintergarten in vollen Zügen genießen zu können, ist die richtige Einrichtung essenziell: Holzmöbel sowie geflochtene Möbel im Landhausstil verschaffen Wohnlichkeit, Ecksofas bieten einen Platz zum Einkuscheln mit Blick in die Natur. Möbel aus Schmiedeeisen sorgen – mit farbigen Kissen und Decken versehen – für eine gemütliche Atmosphäre. Pflanzen und stilvolle Accessoires runden die Einrichtung ab und erschaffen eine personalisierte Wohlfühloase.

Auch ein kleiner Wintergarten vermag durch den Einsatz minimalistischer, aber dennoch komfortabler Möbelstücke, zu einem angenehmen Wohnbereich zu werden, in dem man gerne seine freie Zeit verbringt. Wichtig ist, dass die ausgewählten Möbel nicht beengend wirken und den ohnehin kleinen Raum optisch nicht weiter verkleinern. Auch Accessoires in dezenten Farben sind eine gute Idee. Die Möbel sollten generell von hochwertiger Qualität sein, da sie aufgrund des Klimas im Wintergarten strapazierfähig sein müssen.

Nicht zuletzt ist auf Beheizung und Lüftung zu achten: Eine hochwertige Verglasung stellt sicher, dass der Wintergarten möglichst gut isoliert ist. Liegt er auf der Nordseite des Hauses, benötigt er im Sommer keinen Sonnenschutz, für kältere Zeiten aber eine leistungsstarke Heizung. Südlich ausgerichtete Wintergärten hingegen brauchen vor allem im Sommer einen Sonnenschutz sowie eine ausreichende Lüftung. (lps/Bi)

Je später, desto teurer

Baubegleitende Qualitätskontrolle findet Mängel
 

Die anhaltende Niedrigzinsphase macht’s möglich: In Deutschland erfüllen sich wieder mehr Menschen den Traum von den eigenen vier Wänden. Die Kehrseite der Medaille: Baufirmen können sich vor Aufträgen kaum retten, häufig leidet darunter die Sorgfalt.

Baumängel schnell entdecken und beheben

Richtig teuer wird schlampige Arbeit für den Bauherren, wenn ein Fehler erst sehr spät oder womöglich erst nach Fertigstellung des Hauses bemerkt wird. Je später die Entdeckung des Mangels, desto aufwendiger ist in der Regel die Behebung. Dagegen können sich Bauherren mit einer baubegleitenden Qualitätskontrolle schützen.

Bei der Qualitätskontrolle wird die Baustelle in verschiedenen Bauphasen von einem Bausachverständigen im Rahmen einer Begehung vor Ort auf Mängel und Ausführungsfehler überprüft.

„Durch die erfahrenen Baugutachter können schon während der Bauzeit versteckte Baumängel entdeckt und umgehend durch die verantwortlichen Handwerker behoben werden“, erklärt Florian Haas, Finanzexperte und Vorstand der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende.

Die direkte Baubegleitung und Bauprüfung der einzelnen Gewerke durch den Bauexperten trage dazu bei, eine hohe Ausführungsqualität zu gewährleisten und Nachlässigkeiten von Handwerkern aufzudecken. Je nachdem, wie umfangreich das Bauvorhaben ist, gibt es üblicherweise zwischen drei und fünf Begehungen. Während der Begehungen durch einen Ingenieur wird das Haus systematisch vom Keller bis zum Dach durchgecheckt. „Sollten Verarbeitungsmängel auftreten, müssen diese erst fachgerecht abgearbeitet werden, bevor es das Qualitätszertifikat gibt, das die erfolgreiche Prüfung und mangelfreie Ausführung des Hauses bescheinigt“, so Haas.

Energieeffizientes Bauen: Kontrolle sinnvoll

In Sachen Energieeffizienz sollen moderne Häuser heute ehrgeizige Werte erreichen. Dabei kommen moderne Baustoffe und Anlagen zum Einsatz. Ihre Verarbeitung ist jedoch komplexer geworden und verlangt eine enge Kooperation der einzelnen Gewerke am Bau. Kommt es in diesem Zusammenhang zu Fehlern, können die angestrebten Energiewerte eventuell nicht erzielt werden.

Eine baubegleitende Qualitätskontrolle kann auch hier rechtzeitig eingreifen, Fehler aufdecken und sachverständig benennen. Der Bauunternehmer wird umgehend informiert und kann den Mangel auch im eigenen Interesse beheben. (djd)