Erst düngen, dann mähen

Mit dem Ende der Frostperiode kann die Rasenpflege beginnen

Dicht und sattgrün - so soll der Rasen sein. Foto: djd/STIHL

10.06.2020

Kräftig grün, dicht, ohne Filz und Moos: So sieht Gärtners Wunschtraum vom perfekten Rasen aus. Damit die Halme sprießen, kommt es auf eine regelmäßige Pflege und die richtigen Nährstoffe an. Die Basis legt man idealerweise im Frühjahr, schließlich haben Kälte, Schnee und Nässe in den Wintermonaten an den Kraftreserven des Rasens gezerrt. Mit dem Ende der Frostperiode kann die Rasenpflege beginnen.

Rasen lieber häufiger, doch nicht zu kurz schneiden

Zum Start in die Frühlingssaison braucht das Grün vor allem eines: frische Nahrung. Empfehlenswert ist ein stickstoffbetonter Rasendünger. Ihn kann man zeitig im Frühjahr gleichmäßig auf der Rasenfläche verteilen.

Samen Schneider

Mehr Zeit lassen können sich Gartenbesitzer hingegen mit dem ersten Mähen des Jahres. Erst sollte der Rasen sprießen, nach dem Düngen kann der Mäher noch ein bis zwei Wochen im Winterquartier bleiben.

Weniger ist mehr, lautet die Faustformel für rasenfreundliche Schnitte. Damit die Halme tief wurzeln können und dicht wachsen, ist es hilfreich, den Rasen lieber häufiger, doch nicht zu kurz zu schneiden.

Ein bequemes Arbeiten ermöglichen akkubetriebene Mäher. Mit ihnen ist der Freizeitgärtner mobil ohne Kabelwirrwarr. Vertikutieren ist empfehlenswert, wenn der Rasen stark verfilzt und von Moos durchsetzt ist. Mit diesem Arbeitsschritt wartet man jedoch am besten, bis der Rasen nach dem Winter wieder zu Kräften gekommen ist. Ein guter Zeitpunkt ist das spätere Frühjahr, bei mindestens zehn Grad Celsius und trockener Witterung. Das Vertikutieren dient dazu, dem Rasen mehr Luft für frisches Wachstum zu verschaffen - und die Versorgung mit Mineralien sowie Wasser zu verbessern. Ein Akkurasenmäher mit Fangkorb kann danach dabei helfen, das herausgearbeitete Material aufzusammeln. Das erspart das mühsame Zusammenrechen.

Bleibt der Regen in den Tagen nach dem Vertikutieren aus, muss der Gartenschlauch zum Einsatz kommen. Ansonsten lautet das Motto für das Rasenwässern: lieber seltener, dafür umso gründlicher.

Eine Wassergabe ein- bis zweimal wöchentlich reicht aus, empfohlen wird jeweils eine Menge von 20 bis 25 Litern pro Quadratmeter, idealerweise am frühen Morgen oder späten Abend. (djd)