Sandwich-Liga

Volkmar Schäfer über die Tücken der vierthöchsten Spielklasse

volkmar.schaefer@vrm.de

3.09.2020

KOMMENTAR

Der Fußball rollt wieder an – dieses Mal nicht nur begleitet von der Sehnsucht nach Toren, Punkten und Meisterschaften. Sondern auch von der Furcht, das Coronavirus könnte schon in ein paar Wochen wieder für Chaos rund um die Sportplätze sorgen.
   

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Tausende von Fans in der 1., 2. und wohl auch in der 3. Liga wird es hierzulande in den Stadien bis auf Weiteres nicht geben, soviel steht fest. Im Amateurbereich dagegen stellt sich die Frage nach einer infektionstechnisch kritischen Zuschauerzahl nur in absoluten Ausnahmefällen. Dazwischen fristet die Regionalliga ihr Dasein. Aus mittelhessischer Sicht sicher nicht trist, was alleine die Entwicklung der vergangenen Jahre beim TSV Steinbach Haiger und – wenn aus finanziellen Gründen auch nur bedingt – beim FC Gießen zeigt.


Teilung in zwei Gruppen wäre sinnvoll gewesen


Aber irgendwie ist Liga vier mit einem Sandwich zu vergleichen. In dem im Südwesten angesichts von satten 22 Mannschaften zwar jede Menge qualitativer, aber leider auch quantitativer Belag steckt. Die Clubs hätten gut daran getan, analog zu ihren Klassenkameraden im Norden der Republik das Brötchen in der Mitte aufzuschneiden und die Saison in zwei Gruppen zu starten. Damit die Terminhatz nicht noch größer als ohnehin schon ist, es genügend Puffer für etwaige Ausfälle welcher Art auch immer gibt und die Fußball-Regionalliga nach dem Anrollen nicht bald schon wieder die Schotten dicht machen muss.


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