Klare Sicht – dafür braucht es gute Scheibenwischer

Das Herbst- und Winterwetter hat wichtige Teile des Fahrzeugs gefordert, die oft vernachlässigt werden

Scheibenwischer waren im Winter permanent im Einsatz. Sie sollten getauscht werden, wenn sie die Scheibe verschmieren. Foto: ProMotor/T. Volz

26.04.2021

Wischerblätter sind das ganze Jahr Herausforderungen ausgesetzt. Im Sommer lassen UV-Strahlung und Hitze die Wischergummis spröde und porös werden. Wenn diese dann beim Start auch noch über eine verdreckte oder gar trockene Scheibe schrubben, reißen die auf der Windschutzscheibe klebenden Insekten Scharten in die Gummilippen der Wischer.

Der Winter ist kein guter Freund der Wischer

Auch der vergangene Winter war kein Freund der Wischer, als die Scheibenwischer oft als Ersatz-Eiskratzer gegen Raureif und die dünne Eisschicht benutzt wurden.

Und der Herbst sorgt mit Blättern oder Baumnadeln unter dem Gummi dafür, dass die Wischergummis weiter angegriffen werden.

Nicht gut bekommt ihnen, wenn die Wischerarme auf die Scheibe schnalzen. Die dort wirkenden Kräfte sorgen dafür, dass sich die Bügel des Wischerblattes und auch der Arm selbst verbiegen, und der Wischer liegt nicht mehr sauber an. Das führt zum Rattern in der Bewegung. Hier kann dann nur noch die Werkstatt weiterhelfen.

Zentrales und zugleich empfindlichstes Werkzeug der Wischer ist die Gummilippe. Dass die Wischer nicht mehr so richtig ihren Dienst verrichten, erkennt man zum Beispiel an Schlieren oder Streifen auf der Windschutzscheibe.

Die feine, auf Bruchteile von Millimetern genau geschnittene Gummilippe ist sehr empfindlich. Schon die kleinste Scharte darin zeigt sich als Streifen im Wischfeld, in dem das Wasser stehenbleibt und die Sicht behindert.

Auch der allgemeine Verschleiß der Gummis, der zur Abrundung der beiden Kanten der Wischlippe führt, wirkt sich negativ auf die Sicht aus.

Daher raten Fachleute dringend dazu, die Scheibenwischer am besten jährlich zu erneuern.