Lecker Kochen gegen Corona-Blues

Fleisch- und Wurstwaren für das Osterfest am besten im Fachgeschäft vorbestellen

Mittlerweile gehört der Anblick zum Alltag: Einkaufen ist nur noch mit Maske möglich. Archivfoto: marchsirawit-stock.adobe

27.03.2021
Blöcher Metzgerladen Inh. Anette Weitzel

Ein ausgiebiges Frühstück gehört einfach zum Osterfest dazu. Auch dieses Jahr werden viele Familien diese Tradition – aufgrund der Corona-Pandemie – in kleinerem Kreis fortführen. Für ein Frühstück am Ostersonntag oder den Brunch am Ostermontag versorgt das Fleischerhandwerk mit allerlei Fleisch- und Wurstspezialitäten seine Kunden. Doch besonders beim Ostereinkauf und den steigenden Infektionszahlen sind Abstand beim Einkauf und eine klug gewählte Einkaufszeit von Vorteil.

Wer ganz clever ist, bestellt sich sein Osteressen einfach vor, um auch wirklich den Braten oder die Fleischsorte zu erhalten, die auch auf dem Osterspeiseplan steht. Denn aufgrund des weiteren Lockdowns werden die Deutschen Ostern zu Hause verbringen und sicher auch gut und schmackhaft kochen wollen. Die noch am Dienstag verkündete Osterruhe mit geschlossenen Läden am Gründonnerstag sowie der eingeschränkten Öffnung für Lebensmittelgeschäfte am Ostersamstag sind seit Mittwoch schon wieder Geschichte. Der Einkauf kann also wie geplant stattfinden.

Grillen, wenn das Wetter mitspielt

Wie wäre es also mit einem leckeren Braten vom Schwein oder Rind? Alternativ bieten die Metzgereien auch auf Vorbestellung Kalb, Wild, Geflügel oder Lamm an. Und sollte das Wetter mitspielen, steht auch dem Grillvergnügen an Ostern nichts im Wege. Die Handwerksbetriebe im Hinterland sind gerüstet und bieten in ihren Theken hochwertige Fleisch- und Wurstwaren aus der Region an.
   

Das perfekt gegrillte Steak ist ein echter Genuss. Foto: Dani Vincek / Fotolia
Das perfekt gegrillte Steak ist ein echter Genuss. Foto: Dani Vincek / Fotolia

Übrigens: Ob Rumpsteak, Entrecôte oder Schweinerückensteak – vom Grill ist ein Steak einfach ein ganz besonderer Genuss. Außen kross und innen schön saftig, so soll es sein. Damit Steaks auf dem heißen Rost sicher gelingen, muss alles stimmen: von der Qualität und Herkunft des Fleischs über die richtige Zubereitung bis hin zur Garzeit. Steaks für den Grill sollten nicht zu dünn und mager sein, sonst trocknen sie schnell aus und werden zäh. Zwei bis drei Zentimeter sind optimal. Eine feine Fettmaserung hält das Fleisch beim Grillen zart. Wenn es mit Knochen auf den Rost kommt, bleibt es besonders saftig. Für Grillanfänger eignet sich Schweinefleisch am besten. Es bleibt besonders saftig, auch wenn es einmal etwas zu lange auf dem Grill liegt. Für den Grill sind beispielsweise Kotelett, Rücken- und Nackensteaks oder Schweinefilet geeignet.

Rindfleisch ist die Königsdisziplin für alle Grillliebhaber. Es sollte gut abgehangen und dunkelrot sein – mit einem Fettrand oder noch besser mit feiner Fettmaserung durchzogen. Je feiner diese Marmorierung ist, desto saftiger bleibt das Fleisch beim Grillen. Ideal für den Grill sind etwa Entrecôte, Rumpsteak sowie Filet- oder Hüftsteak.

Egal ob vom Rind oder vom Schwein: Bevor das Steak auf den Grill kommt, etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Wenn der Grill dann richtig heiß ist, das Fleisch auf den Rost legen und direkt über der Glut erhitzen. Das Steak möglichst nur einmal wenden, denn häufiges Wenden unterbricht den Garvorgang und verlängert die Grillzeit. Besonders saftig wird das Fleisch übrigens, wenn es nach dem Grillen noch einige Minuten in Alufolie verpackt ruhen kann und sich der Fleischsaft verteilt hat. Alternativ zur Alufolie kann das Fleisch auch zwischen zwei zuvor angewärmten Tellern ruhen. (red/ge)