Vorsicht, wildes Treiben!

Unfälle mit querenden Tieren vermeid


26.04.2021

Frühjahrszeit ist Blütezeit. Auf Wiesen und Feldern sprießt frisches Grün. Ein gefundenes Fressen für Reh, Wildschwein & Co., die jetzt im April und Mai vorzugsweise in den Abend- und frühen Morgenstunden aus den Wäldern kommen. Gut und schön, wäre da nicht der Berufsverkehr. Das kann gefährlich werden. Auf was sollte daher jetzt besonders geachtet werden:

Gefährliche Wege

Mensch und Tier kommen sich vorwiegend auf durch Wälder führende Landstraßen sowie auf den Übergängen vom Wald zum Feld und zur Wiese in die Quere. Besondere Vorsicht gilt auf neuen Straßen, die durch Wälder führen und die gewohnten Wege der Tiere kreuzen.

Wildwechselschilder signalisieren gefährliche Strecken. Bitte beachten! Vorsicht: Auf ein Tier folgen oft weitere.

Auf den Gefahren-Strecken und bei Wildwechsel-Warnschildern Tempo runter und vorausschauend fahren. Schon bei einer Geschwindigkeitsreduzierung von 100 auf 80 km/h verkürzt sich der Bremsweg laut Deutschem Jagdverband um 25 Meter.

Fahrmanöver im Ernstfall

Fernlicht ausschalten und laut hupen. Anderenfalls bleiben die Tiere im Lichtkegel wie angewurzelt stehen.Auf riskante Ausweichmanöver verzichten, voll bremsen und das Lenkrad geradeaus halten. Das gilt vor allem dann, wenn der Crash unvermeidlich erscheint. Die Folgen eines Unfalls am Baum oder im Gegenverkehr sind gravierender. Ihre KfZ-Werkstatt wünscht Ihnen im Frühling und allzeit eine sichere Fahrt. (red)