Waschbecken für jeden Stil

Stauraum und Komfort nicht außer acht lassen

Eine ausreichend große Ablagefläche sorgt für mehr Komfort. Foto: Pixabay / jarmoluk

10.06.2020

Bei der Einrichtung des Badezimmers steht für viele Menschen vor allem die Auswahl einer komfortablen Dusche oder auch einer gut in den Raum passenden Badewanne im Vordergrund. Die Wahl des passenden Waschbeckens wird durch die breite Produktvielfalt der Hersteller möglich. Dennoch sollten die Grundelemente des Waschbeckens gut aufeinander abgestimmt sein. Hierzu zählt neben dem eigentlichen Becken auch das Vorhandensein einer ausreichend großen Ablagefläche. Diese erhöht den Komfort, indem man bei der Wäsche alle Utensilien stets griffbereit hat. Ausreichend Stauraum muss besonders im Bad ebenfalls im Blick behalten werden. Dieser lässt sich häufig platzsparend durch einen Schrank unter dem Becken schaffen, welcher zusätzlich die Rohranschlüsse des Waschbeckens verbirgt. Zuletzt steht die Auswahl eines geeigneten Spiegels zum neuen Waschbecken an: Dieser kann je nach Modell gleichzeitig mit einer Beleuchtung und einem zusätzlichen Schrank eingeplant werden. Besonders bei geräumigen Badezimmern sind jedoch die Standardgrößen der im Fachhandel angebotenen Waschbecken häufig relativ klein und nutzen den vorhandenen Raum unzureichend aus. Verschiedene Firmen bieten Kunden an, den Waschtisch und auch die anderen Elemente des Waschbeckens nach Maß anfertigen zu lassen. (lps/Moe)

Verbindende Abtrennungen

Von zwei Seiten begehbare Dusche verbindet Schlafzimmer und Bad
 

Der zweiseitige Zugang zur Duschkabine dient als Verbindung von Bad und Schlafzimmer. Foto: Glassdouche GmbH
Der zweiseitige Zugang zur Duschkabine dient als Verbindung von Bad und Schlafzimmer. Foto: Glassdouche GmbH

Über den Funktionswandel des Badezimmers von der kargen Nasszelle zur modernen Wellness-Oase wurde schon viel geschrieben. Interessant ist die Beobachtung, dass dieser Wandel fast ausschließlich die Badeinrichtung und -ausstattung betrifft (integrierte Unterhaltungselektronik, Automatisierung und vieles mehr).

Die Badarchitektur hingegen folgt immer noch weitestgehend den Mustern der klassischen Raumaufteilung und Innenarchitektur (Tür, Fenster und rechteckiger Grundriss). Innovative Produkte können aber auch als Wegbereiter für neue Raumkonzepte dienen. Wer es gerne offen hat, für den gibt es eine ungewöhnliche Lösung: Eine von zwei Seiten begehbare Dusche verbindet Schlaf- und Badezimmer miteinander. Hier wird also nicht nur trocken von nass getrennt, sondern die Abtrennungen fungieren zugleich auch als Verbindungselement; sie öffnen – im wahrsten Sinne des Wortes – die Räume. Eine ungewöhnliche Idee, die aber sicher ihre Liebhaber finden wird. (red)