Wohlige Wärme erzeugen

Was beim Heizen mit einem Kamin zu beachten ist

Als Wärmequelle ist ein Kaminofen sehr beliebt – die angenehmen Strahlungswärme und das faszinierende Flammenspiel sind ein Pluspunkt. Foto: tdx/homesolute.com/Fotolia

10.06.2020

Der Kamin stellt nach wie vor eine der optisch ansprechendsten und klassischsten Formen des Heizens dar. Umso mehr erfreut sich das Prinzip bis heute großer Beliebtheit. Falls man nun den Wunsch hegt, einen Kamin für die eigenen vier Wände anzuschaffen, gibt es einige Dinge zu beachten.

Zunächst braucht der Kaminofen einen Abzug, welcher ihn erst zu einem Kaminofen macht. Dies kann je nach Wohnsituation ein Problem darstellen und erfordert die regelmäßige Reinigung durch einen Schornsteinfeger.

Neben seiner Funktion wirkt ein Kamin auch sehr dekorativ. Foto: Pixabay/ strecosa
Neben seiner Funktion wirkt ein Kamin auch sehr dekorativ. Foto: Pixabay/ strecosa

Außerdem gilt es, die Vorgaben für das Brennmaterial zu beachten. Die meisten Kaminöfen in Deutschland sind hierbei für Holz beziehungsweise Braunkohlebriketts zugelassen. Auch die Umrüstung mit einem Einsatz zur Verwendung von Pellets ist möglich. Auf keinen Fall sollte man jedoch Papier oder Stroh zum Befeuern des Kamins verwenden. Dies kann zu einem unsauberen Abbrennen und einer Verstopfung des Abzugs führen. Beim Anzünden ist außerdem die Luftzufuhr wichtig. Hierbei spricht man zumeist von Primär- und Sekundärluft. Die primäre Zufuhr erfolgt meistens durch den Aschebehälter, während die sekundäre Zufuhr durch die Öffnungen an der Front erfolgt. Für ein erfolgreiches Betreiben des Ofens sind ein gut geleerter Aschekasten und eine ausreichende Luftzufuhr an der Front nötig. Bei weiteren Fragen kann man sich an einen Schornsteinfeger oder eine Fachfirma vor Ort wenden. (lps/Moe)